AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Juli 2026

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

1.1 Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, die über den Onlineshop Schlawiner Store zwischen

Dominik Pilgrim
handelnd unter Schlawiner Store
Graf-Ulrich-Str. 1
71229 Leonberg
Deutschland

E-Mail: info@kleineschlawiner.com

– nachfolgend „Verkäufer“ – und dem Kunden geschlossen werden.

1.2 Verbraucher und Unternehmer

Kunde im Sinne dieser AGB kann sowohl Verbraucher als auch Unternehmer sein.

Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.


2. Vertragsschluss

2.1 Produktdarstellung

Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.

2.2 Bestellvorgang

Der Kunde kann die gewünschten Produkte zunächst unverbindlich in den Warenkorb legen.

Vor Abgabe der verbindlichen Bestellung kann der Kunde seine Eingaben mithilfe der im Bestellprozess vorgesehenen Korrekturmöglichkeiten überprüfen und ändern.

2.3 Abgabe der Bestellung

Durch Betätigung der Schaltfläche, mit der die zahlungspflichtige Bestellung abgeschlossen wird, gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags über die im Warenkorb enthaltenen Produkte ab.

2.4 Eingangsbestätigung

Die unmittelbar nach Eingang der Bestellung automatisch versandte E-Mail bestätigt ausschließlich den Eingang der Bestellung beim Verkäufer.

Diese Eingangsbestätigung stellt keine Annahme des vom Kunden abgegebenen Vertragsangebots dar. Ein Kaufvertrag kommt durch die Eingangsbestätigung noch nicht zustande.

2.5 Annahme und Vertragsschluss

Die Annahme des Vertragsangebots des Kunden erfolgt durch den Versand der bestellten Ware.

Der Kaufvertrag kommt mit Versand der Ware an den Kunden zustande. Der Kunde wird über den Versand elektronisch informiert.

Erfolgt innerhalb der für die jeweilige Bestellung angegebenen Bearbeitungs- bzw. Lieferzeit kein Versand, bleibt die Behandlung des Kundenangebots nach den gesetzlichen Vorschriften unberührt.

2.6 Zahlungsabwicklung vor Vertragsschluss

Soweit aufgrund der vom Kunden gewählten Zahlungsart bereits vor Versand der Ware eine Autorisierung, Reservierung, Belastung oder sonstige Abwicklung des Zahlungsbetrags erfolgt, stellt dieser Zahlungsvorgang für sich genommen keine Annahme des Vertragsangebots durch den Verkäufer dar, soweit dies nach den Bedingungen der jeweiligen Zahlungsart zulässig ist.

Kommt kein Kaufvertrag zustande und wurde ein Zahlungsbetrag bereits eingezogen, wird dieser unverzüglich über die ursprünglich verwendete Zahlungsart zurückerstattet.

3. Vertragssprache und Vertragstext

3.1 Vertragssprache

Die für den Vertragsschluss zur Verfügung stehende Sprache ist Deutsch.

3.2 Vertragstext

Die Bestelldaten werden im Rahmen der gesetzlichen und technischen Möglichkeiten gespeichert.

Der Kunde erhält die für seine Bestellung maßgeblichen Informationen elektronisch.


4. Preise, Versandkosten und Zahlungsbedingungen

4.1 Preise

Die im Onlineshop angegebenen Preise sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzlich geschuldete Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.

4.2 Versandkosten

Zusätzlich anfallende Versandkosten werden dem Kunden vor Abgabe seiner verbindlichen Bestellung angezeigt.

4.3 Zahlungsarten

Die jeweils verfügbaren Zahlungsarten werden dem Kunden im Onlineshop und während des Bestellvorgangs angezeigt.

4.4 Fälligkeit

Soweit bei der gewählten Zahlungsart nichts Abweichendes angegeben ist, ist der Kaufpreis mit Vertragsschluss fällig.

4.5 Lieferungen in die Schweiz

Bei Lieferungen in die Schweiz können insbesondere Einfuhrsteuern, Zölle, Verzollungsgebühren oder sonstige Einfuhrabgaben anfallen.

Soweit diese Kosten nicht ausdrücklich vom Verkäufer übernommen oder bereits im Bestellprozess erhoben werden, sind sie vom Kunden gegenüber den zuständigen Behörden bzw. Dienstleistern zu tragen.

4.6 Versandkostenfreiheit innerhalb Deutschlands

Bei Lieferungen innerhalb Deutschlands ist der Standardversand ab einem Warenbestellwert von 90,00 € versandkostenfrei.

Unterhalb dieser Grenze betragen die Standardversandkosten 5,90 €, soweit im Bestellprozess nichts Abweichendes angegeben wird.

4.7 Teilwiderruf und Versandkostenfreigrenze

Widerruft ein Verbraucher den Vertrag lediglich hinsichtlich eines Teils der bestellten Waren und unterschreitet der Wert der von ihm behaltenen Waren dadurch nachträglich die für die ursprüngliche Bestellung geltende Versandkostenfreigrenze von 90,00 €, entfällt die Voraussetzung für die Versandkostenfreiheit.

In diesem Fall werden die bei einem ursprünglichen Bestellwert unter 90,00 € angefallenen Standardversandkosten in Höhe von 5,90 € berücksichtigt und können mit dem an den Verbraucher zurückzuzahlenden Betrag verrechnet werden, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

4.8 Vollständiger Widerruf

Die vorstehende Regelung gilt ausschließlich für einen Teilwiderruf.

Die gesetzlichen Vorschriften über die Erstattung der Hinsendekosten bei einem vollständigen Widerruf bleiben unberührt.


5. Lieferung und Versand

5.1 Liefergebiete

Der Verkäufer liefert derzeit nach:

  • Deutschland,
  • Österreich und
  • in die Schweiz.

5.2 Lieferadresse

Die Lieferung erfolgt grundsätzlich an die vom Kunden im Bestellprozess angegebene Lieferadresse.

5.3 Bearbeitungszeit

Die Bearbeitungszeit einer Bestellung beträgt grundsätzlich 1–2 Werktage, soweit beim jeweiligen Produkt oder im Bestellprozess keine abweichende Angabe gemacht wird.

Bei Vorbestellungen gelten die beim jeweiligen Produkt angegebenen Verfügbarkeits- und Lieferzeiten.

5.4 Lieferzeiten

Die jeweilige Transport- bzw. Lieferzeit ergibt sich aus den Angaben im Onlineshop, beim Produkt oder während des Bestellvorgangs.

5.5 Bestellungen mit unterschiedlichen Lieferzeiten

Bestellt der Kunde mehrere Produkte mit unterschiedlichen Lieferzeiten, kann die Bestellung grundsätzlich gemeinsam versandt werden, sobald sämtliche bestellten Produkte versandbereit sind, sofern nichts Abweichendes vereinbart oder im Onlineshop angegeben wurde.

5.6 Gefahrübergang bei Verbrauchern

Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware nach den gesetzlichen Vorschriften über.

Insbesondere führt die bloße Übergabe der Ware durch den Verkäufer an das Transportunternehmen bei einem Verbrauchsgüterkauf grundsätzlich nicht dazu, dass das Transportrisiko auf den Verbraucher übergeht.

Gesetzliche Ausnahmen bleiben unberührt.

5.7 Gefahrübergang bei Unternehmern

Ist der Kunde Unternehmer, gelten für den Gefahrübergang die gesetzlichen Vorschriften für Versendungskäufe.


6. Vorbestellungen

6.1 Lieferzeit

Produkte, die als „Vorbestellung“ oder in vergleichbarer Weise gekennzeichnet sind, werden voraussichtlich innerhalb des beim jeweiligen Produkt angegebenen Zeitraums verfügbar.

6.2 Gemeinsame Bestellung

Enthält eine Bestellung sowohl sofort lieferbare Produkte als auch Vorbestellungsartikel, kann die Lieferung grundsätzlich gemeinsam erfolgen, sobald sämtliche Produkte verfügbar sind, sofern im Angebot oder Bestellprozess nichts Abweichendes angegeben wird.

6.3 Verzögerungen

Bei unvorhergesehenen Lieferverzögerungen wird der Verkäufer den Kunden informieren.

Gesetzliche Rechte des Kunden wegen einer Lieferverzögerung bleiben unberührt.


7. Nichtzustellbare Sendungen und Annahmeverweigerung

7.1 Lieferadresse

Der Kunde ist verpflichtet, bei seiner Bestellung eine vollständige und zutreffende Lieferadresse anzugeben.

7.2 Vom Kunden zu vertretende Nichtzustellung

Wird eine ordnungsgemäß versandte Sendung aus einem vom Kunden zu vertretenden Grund nicht zugestellt und an den Verkäufer zurückgesandt, gelten die gesetzlichen Vorschriften.

Dies kann insbesondere der Fall sein, wenn

  • der Kunde die Annahme der Sendung verweigert,
  • eine Sendung trotz ordnungsgemäßer Benachrichtigung schuldhaft nicht abgeholt wird oder
  • der Kunde eine unzutreffende oder unvollständige Lieferadresse angegeben hat.

7.3 Annahmeverzug und Mehraufwendungen

Befindet sich der Kunde nach den gesetzlichen Vorschriften im Annahmeverzug, kann der Verkäufer Ersatz der hierdurch tatsächlich entstandenen erforderlichen Mehraufwendungen verlangen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen.

7.4 Erneuter Versand

Verlangt der Kunde nach einer von ihm zu vertretenden Rücksendung eine erneute Lieferung, kann der Verkäufer, soweit gesetzlich zulässig, die tatsächlich anfallenden Kosten des erneuten Versands vorab verlangen.

7.5 Keine pauschale Strafgebühr

Die vorstehenden Regelungen stellen keine pauschale Vertragsstrafe oder Bearbeitungsgebühr dar.

7.6 Verbraucherrechte

Das gesetzliche Widerrufsrecht und sonstige zwingende Rechte von Verbrauchern werden durch die vorstehenden Regelungen nicht eingeschränkt.

7.7 Annahmeverweigerung ist nicht automatisch Widerruf

Die bloße Nichtannahme, Nichtabholung oder Annahmeverweigerung einer Sendung stellt für sich genommen nicht ohne Weiteres eine Widerrufserklärung gegenüber dem Verkäufer dar.

Für die Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts gelten die gesetzlichen Voraussetzungen und die gesonderte Widerrufsbelehrung.


8. Eigentumsvorbehalt

8.1 Verbraucher

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises Eigentum des Verkäufers.

8.2 Unternehmer

Gegenüber Unternehmern behält sich der Verkäufer das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Begleichung der fälligen Forderungen aus der jeweiligen Geschäftsbeziehung vor, soweit dies gesetzlich zulässig ist.


9. Widerrufsrecht für Verbraucher und B2B-Bestellungen

9.1 Verbraucher

Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu.

9.2 Widerrufsbelehrung

Voraussetzungen, Fristen, Ausübung und Rechtsfolgen des Widerrufs ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Schlawiner Store.

9.3 Gesetzliche Ausnahmen

Die gesetzlichen Ausnahmen vom Widerrufsrecht und die gesetzlichen Voraussetzungen für dessen Erlöschen bleiben unberührt.

9.4 Unternehmer / B2B

Das gesetzliche Verbraucher-Widerrufsrecht gilt ausschließlich für Verbraucher.

Kunden, die den Vertrag als Unternehmer im Sinne des § 14 BGB in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit abschließen, steht das gesetzliche Verbraucher-Widerrufsrecht nicht zu.

9.5 Juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften

Ist Vertragspartner eine juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft und handelt diese bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit, besteht kein gesetzliches Verbraucher-Widerrufsrecht. Dies gilt insbesondere für Unternehmen in der Rechtsform einer GmbH, UG (haftungsbeschränkt), AG oder GbR.

9.6 Keine freiwillige B2B-Rückgabe

Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, gewährt Schlawiner Store Unternehmern kein freiwilliges Widerrufs-, Rückgabe- oder Umtauschrecht für mangelfreie Ware.

Gesetzliche Rechte des Unternehmers bei mangelhafter Ware sowie sonstige zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

9.7 Einordnung natürlicher Personen

Bei natürlichen Personen richtet sich die Einordnung als Verbraucher oder Unternehmer nach den gesetzlichen Voraussetzungen und insbesondere danach, zu welchem Zweck der Vertrag abgeschlossen wird.

Die bloße Angabe einer geschäftlichen Rechnungs- oder Lieferadresse ist bei einer natürlichen Person allein nicht zwingend für die rechtliche Einordnung maßgeblich.


10. Digitale Geschenkgutscheine

10.1 Bereitstellung

Digitale Geschenkgutscheine werden entsprechend der jeweiligen Produktbeschreibung elektronisch bereitgestellt.

10.2 Einlösung

Geschenkgutscheine können für die im Schlawiner Store zur Gutscheineinlösung zugelassenen Produkte verwendet werden, sofern beim jeweiligen Gutschein nichts Abweichendes angegeben ist.

10.3 Unzureichendes Guthaben

Übersteigt der Wert einer Bestellung das vorhandene Gutscheinguthaben, kann der Differenzbetrag mit einer der im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten beglichen werden.

10.4 Restguthaben

Übersteigt das Gutscheinguthaben den Bestellwert, verbleibt das Restguthaben grundsätzlich auf dem Gutschein und kann im Rahmen seiner Gültigkeit für weitere Bestellungen verwendet werden.

10.5 Barauszahlung

Eine Barauszahlung des Gutscheinwertes oder eines verbleibenden Guthabens erfolgt nicht, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften etwas anderes bestimmen.

10.6 Gültigkeit und Verjährung

Für die Verjährung der Ansprüche aus dem Gutschein gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit keine für den Kunden günstigere Regelung getroffen wurde.

10.7 Verbraucherrechte

Die gesetzlichen Rechte von Verbrauchern, insbesondere ein gegebenenfalls bestehendes Widerrufsrecht hinsichtlich des Erwerbs des Gutscheins, bleiben unberührt.


11. Mängelhaftung und Gewährleistung

11.1 Grundsatz

Für die Rechte des Kunden bei Mängeln gelten grundsätzlich die gesetzlichen Vorschriften.

11.2 Verbraucher

Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften über die Mängelhaftung bei Kaufverträgen.

11.3 Transportschäden

Verbraucher werden gebeten, Waren mit offensichtlichen Transportschäden möglichst unmittelbar beim Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer möglichst zeitnah darüber zu informieren.

Die Unterlassung einer solchen Reklamation oder Mitteilung hat keine Auswirkungen auf die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Verbrauchers.

11.4 Unternehmer und § 377 HGB

Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, gelten die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, insbesondere § 377 HGB, soweit dessen Voraussetzungen erfüllt sind.


12. Haftung

12.1 Unbeschränkte Haftung

Der Verkäufer haftet unbeschränkt

  • bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
  • bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
  • nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
  • im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie sowie
  • in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

12.2 Wesentliche Vertragspflichten

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung des Verkäufers, soweit gesetzlich zulässig, auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden begrenzt.

Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.

12.3 Sonstige leichte Fahrlässigkeit

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

12.4 Vertreter und Erfüllungsgehilfen

Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.


13. Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht

Die gesetzlichen Rechte des Kunden zur Aufrechnung und zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts bleiben unberührt.


14. Einordnung als Verbraucher oder Unternehmer

14.1 Maßgeblicher Zeitpunkt

Maßgeblich für die Einordnung als Verbraucher oder Unternehmer sind die gesetzlichen Voraussetzungen und die Umstände bei Abschluss des jeweiligen Vertrags.

14.2 Juristische Personen

Bei Bestellungen durch juristische Personen gelten die gesetzlichen Bestimmungen über Unternehmer.

14.3 Natürliche Personen

Bei einer natürlichen Person ist insbesondere maßgeblich, ob der konkrete Vertrag überwiegend privaten oder gewerblichen bzw. selbständigen beruflichen Zwecken dient.


15. Anwendbares Recht

15.1 Deutsches Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

15.2 Verbraucher

Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihnen durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates gewährt wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.


16. Gerichtsstand bei Unternehmern

Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen und sind die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Gerichtsstandsvereinbarung erfüllt, ist Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Verkäufers.

Zwingende gesetzliche Gerichtsstände bleiben unberührt.


17. Verbraucherschlichtung

Der Verkäufer ist nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zur Teilnahme besteht.


18. Schlussbestimmungen

18.1 Unternehmer

Für Verträge zwischen dem Verkäufer und Unternehmern gelten ergänzend die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.

18.2 Unwirksame Bestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, gelten an deren Stelle die gesetzlichen Vorschriften.

Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt davon unberührt.


Anbieter

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